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1. Fiesta de Salsa 1984

Tanzbrunnen, 20.Juli 1984, 3500 Zuschauer, 10 DM
„Ein Panamahut oder eine Schlägermütze auf dem Kopf –
so zeigten sich viele der männlichen Besucher bei der 1. „Fiesta
de Salsa“ im Kölner Tanzbrunnen. Mit Tüll im Haar, schwingenden
Röcken oder auch im hautengen Dress erschienen die Frauen, um sich den
mitreißenden afro-kubanischen Rhythmen der Bands aus Havanna, New York
und Europa hinzugeben. Die bunte Welt der Karibik gab ein Gastspiel am Rhein.
Ein paar Sonnenstrahlen taten das übrige, um den Eindruck zu verstärken.
Das von den Meteorologen versprochene Sommerwetter blieb zwar aus, aber einer
der älteren Salsa-Anhänger funktionierte sein Taschentuch doch schon
mal zum Sonnenschutz um. „Salsa“ bedeutet so viel wie würzige,
gepfefferte Sauce. Der Name der Musik, die in den Ohren klang und den meisten
der 3500 Besucher direkt in die Beine ging, ist treffend gewählt. Hüftrollend
und mit bebendem Schultern ließen sich die Zuhörer vom Bühnengeschehen
mitreißen. Die 50jährige Juanita, die in Frankfurt wohnt und aus
Peru stammt, war genauso zum Festival gekommen wie die junge puerto-ricanische
Familie aus Hanau, das Fläschen für den Säugling im Gepäck.“
Kölner Stadt Anzeiger, 22.Juli 1984
2. Fiesta de Salsa 1985
Tanzbrunnen, 21, Juli 1985, 7000 Zuschauer, 10 DM
3. Fiesta de Salsa 1986

Tanzbrunnen, 19.Juli 1986, 15000 Zuschauer, 15 DM Eintritt
„Im Rheinpark kochte die Soße. Bei der „Fiesta de Salsa“
( zu deutsch: Soße) wiegten sich tausendebegeisterte Musikfans dichtgedrängt
im Samba-Rhythmus vor der Bühne. Trotz des Rock-Festivals im Müngersdorfer
Stadion kamen an diesem Wochenende über 15000 Besucher. Eingebettet in
einen kölschen Rahmen mit der Seniorenveranstaltung von Toni Steingass
und dem Gastspiel der Höhner, lockten die lateinamerikanischen Klänge
die meisten Besucher an. Der brodelnde Rhythmus der Karibik, ein mitreißendes
Musikgemisch aus lateinamerikanischen Klängen, Jazz, Soul und Rock wirkte
ansteckend. Mitgebrachte Tamburine und Rumbanüsse verstärkten die
Rhythmen: im Publikum wurde ausgelassen getanzt. So zu der erstmals in Europa
gastierenden Band „Manuel Ramirez y El Grupo Yambeque“ aus Kolumbien
und den Pianoklängen von Eddie Palmieri und seinem Orchester. Mit tosendem
Applaus rangen die begeisterten Zuschauer den Top-Stars der lateinamerikanischen
Salsa-Szene eine Zugabe nach der anderen ab: dem Schlagzeuger Tito Puente
und seinen Musikern, sowie der Sängerin Celia Cruz, deren Stimmvolumen
sich wie ein tropisches Gewitter über den Köpfen der Zuschauer entfaltete.“
Kölner Stadt Anzeiger, 21.Juli 1986